„One of life’s great truths is this: when one is about to be struck by a speeding six-hundred-pound Coke machine, one need to worry about nothing else.” — Stephen King

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Die Republik

Nummer 61 – 67, 28. Februar 1983

Herausgegeben von Petra und Uwe Nettelbeck

deutsch, 408 Seiten, 12 x 20 cm

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Inhalt:
Aus dem Blaubuch von August Strindberg
Mit einem Anhang aus Blumenmalereien und Tierstücke & Sylva Sylvarum

Und der Dichter seiner Zeit
Der Lehrer fuhr fort:
Man kann eine Analyse von Shakespeares Dramen in zwei dicken Bänden schreiben, aber über Zolas Romane kann man kein Buch schreiben, denn er ist unübersehbar, und nicht einmal ein Deutscher hat seine Figuren bisher zählen können. Ich habe im Laufe von dreißig Jahren alle seine Romane gelesen, manche von ihnen wiedergelesen, mehrere Male, aber wenn ich mich allgemein über sie äußern soll, so scheitere ich und vermag nur verstreute Eindrücke verstreuter Szenen zu geben. Ich sehe keinen Anfang, kein Ende. Es erscheint einem rein wunderbar, daß ein Menschenleben dazu gereicht hat, diese vielen tausend gedruckten Seiten niederzuschreiben, ohne hundert Jahre erreicht zu haben; da er doch mit sechzig Jahren starb. Und ich frage mich auch: wann und wo sah der einsame stille Mann all diese Szenen und Personen, die er so lebendig geschildert hat, als habe er alles erlebt? Sein äußeres Leben war ja einfach, banal, ohne grelle Ereignisse. Und doch rollt er seine ganze Zeit auf, das halbe Jahrhundert von 1850 bis 1900; bald in großen Panoramen, bald in den feinsten Miniaturen. Er war wohl ein Visionär, ein „schreibendes Medium", eine Zusammensetzung von forscher, Denker, Künstler. Er war der Dichter seiner Zeit, davon kommen wir nie und nimmer los.

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