Über den Verlag

Der Verlag Die Republik wurde 1976 von Petra und Uwe Nettelbeck gegründet. Bis 2008 erschien dort die von ihnen herausgegebene Zeitschrift DIE REPUBLIK mit Beiträgen von Frieda Grafe, Silke Grossmann, Harun Farocki, Heinz Emigholz, Franz Jung, August Strindberg, Jules Michelet und vielen anderen. 50 Jahre nach dessen Gründung nimmt der Verlag, beginnend mit der Veröffentlichung einer zehnbändigen Werkausgabe Uwe Nettelbecks, seine Tätigkeit wieder auf. Werke weiterer Autor:innen und Künstler:innen werden folgen.

„Verlag und Redaktion behalten sich vor, Abonnements zu verweigern oder zu kündigen. Vom Bezug im Abonnement ausgeschlossen sind Firmen und Institutionen. Anzeigenaufträge werden nicht entgegengenommen; unverlangt eingesandte Manuskripte und Drucksachen nicht geprüft, sondern vernichtet, Briefe und Anfragen an die Redaktion nicht beantwortet.“ 
Aus: Impressum, DIE REPUBLIK, Nummer 1–4, 8. September 1976, S. 240.

Die erste Ausgabe der REPUBLIK (Nr. 1–4) erschien am 8. September 1976 und wurde bis zur Ausgabe Nr. 41–47 vom 26. September 1979 exklusiv von Zweitausendeins, Frankfurt a.M. vertrieben. Ab dieser Ausgabe wurde die Zeitschrift gemeinsam von Petra und Uwe Nettelbeck herausgegeben und war bis 1986 im Vertrieb beim Verlag Stroemfeld/Roter Stern, Basel/Frankfurt a.M., danach im Vertrieb wechselnder Verlage. Die letzte Ausgabe erschien genau ein Jahr nach Uwe Nettelbecks Tod am 17. Januar 2008 (Nr. 123–125).

Neben DIE REPUBLIK im Verlag Die Republik erschienen einige Büchern im Verlag Petra Nettelbeck:

Uwe Nettelbeck: Mainz wie es singt und lacht, Die Ballonfahrer, Briefe, Mainz bleibt Mainz, Gespenstergeschichten, Der Dolomitenkrieg, Nachträge, Verlag Petra Nettelbeck: Salzhausen 1976.

Uwe Nettelbeck: Fantômas. Eine Sittengeschichte des Erkennungsdienstes, Verlag Petra Nettelbeck: Salzhausen 1979.

Franz Jung: Schriften und Briefe in zwei Bänden, herausgegeben, zusammen mit Klaus Behnken, von Petra und Uwe Nettelbeck, Verlag Petra Nettelbeck: Salzhausen 1981.

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